Dieser Fragestellung gehen seit dem 12. November die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Helene-Lange-Realschule in Bochum nach. Der Künstler Hassan Jelveh, die Mitarbeiterin des AJHZ Frau Hagenguth sowie die Kunstlehrerin Frau Ziethen begleiten sie dabei inhaltlich und gestalterisch.
Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Unterstützung des Rotary Cubs Bochum durch eine Spende in Höhe von 1.600,- €.
Emotionen sind die Schlüssel zur Umwelt – die Umwelt zu erfahren sowie Erlebtes zu benennen und zu gewichten sind notwendige Voraussetzungen, um beispielsweise Empathie zu entwickeln und Fremdwahrnehmung in Eigenwahrnehmung zu überführen.
Bei Kindern und Jugendlichen fällt seit einiger Zeit auf, dass sie zunehmend Schwierigkeiten haben, ihre eigenen Gefühlslagen zu benennen oder die von anderen Menschen richtig zu deuten.
Daraus können Missverständnisse und Konflikte entstehen, die Kommunikation beeinträchtigen und möglicherweise zu gewalttätigem Handeln führen.
Neben Übungen, die auf das Ziel hinarbeiten, mit Emotionen umgehen zu können, besteht über kreative oder künstlerische Aufgaben und Ausdrucksformen meist ein wesentlich einfacherer Zugang zu den eigenen oder fremden Emotionen.
In dem beschriebenen Projekt soll mit dem Medium gemaltes Bild versucht werden, Kindern unter professioneller Anleitung eines Künstlers, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und darzustellen. Die Kinder können in diesem Prozess zudem ihre Kompetenzen in Bezug auf kreatives Gestalten erweitern und ein mehr an Selbstvertrauen gewinnen.
Der beteiligte Künstler ist mit der Arbeit mit Kindern vertraut (bereits Kinder im KiTa-Alter arbeiten mit ihm). Er führt die Kinder in einem mehrstufigen Prozess an die endgültige Gestaltung eines Bildes heran.