Einen Scheck über 300 Euro überreichten Fußballer von Concordia Wiemelhausen an die Jugendhilfeeinrichtung St. Vinzenz e.V.. Das Geld stammt aus den Strafkassen der drei Concordia-Mannschaften. Für rote und gelbe Karten, für Zuspätkommen oder klingelnde Handys in der Teambesprechung mussten die Kicker ins Portemonnaie greifen. Rotsünder mussten beispielsweise 20 Euro in die Kasse zahlen, Handyklingeln kostete fünf Euro, das Gespräch annehmen, den gleichen Betrag noch einmal.
Thomas Sembritzki, Trainer der dritten Mannschaft hatte die Idee, das Geld einem guten Zweck zuzuführen. Christian Becker knüpfte den Kontakt zum St. Vinzenz. Dort ist das Geld gut „angelegt“: Die 300 Euro werden dazu eingesetzt, den Kindern des St. Vinzenz die Mitgliedschaft in einem Sportverein zu ermöglichen. „Wir werden es für die Vereinsbeiträge nutzen“, sagt Dirk Jansen, Erzieher in der Wohngruppe am Gartenkamp. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein ist von der Leitung gewünscht und wird in die Erziehungsplanung einbezogen. „Unser Ziel ist es, unsere Kinder in einen Sportverein einzugliedern, idealerweise in einer Mannschaftssportart“, ergänzt Gerd Krugmann, Pädagogischer Leiter des St. Vinzenz. „Wir wollen den Kindern dabei helfen“, betont Christian Becker, „Nachahmung ist natürlich erwünscht!“
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Auf dem Foto hinten v.l.: Christian Becker, Erzieher Dirk Jansen
Andre Bohla, Martin Kinkel und Benjamin Schmidt mit drei Jungen aus
der St.Vinzenz-Wohngruppe im Gartenkamp.
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